Bernina 700D: Reinigung, Ölen und die häufigsten Fehlerquellen

Bernina 700D: Reinigung, Ölen und die häufigsten Fehlerquellen

Die Bernina 700D ist eine solide Overlock für den Hausgebrauch. Wie bei jeder Overlock hängt die Stichqualität stark von der Pflege ab. Regelmäßige Reinigung, richtiges Ölen und ein Blick auf die Verschleißteile halten sie zuverlässig.

Inhalt

Greiferraum und Messer säubern

Der Greiferbereich einer Overlock füllt sich schnell mit Faserflug, weil die Messer den Stoff beschneiden. Netzstecker ziehen, Klappe öffnen und mit einem weichen Pinsel auskehren. Besonders um die Messer und die Greiferspitzen lohnt sorgfältiges Arbeiten.

Stumpfe Messer erkennt man an ausgefransten Schnittkanten. Wer solche Kanten bemerkt, sollte die passenden Verschleißteile bereithalten, damit sich der Wechsel nicht hinauszögert.

Richtig ölen

An den markierten Schmierstellen kommt harzfreies Nähmaschinenöl zum Einsatz, sparsam dosiert. Ein Tropfen je Punkt genügt. Nach dem Ölen läuft die Maschine kurz leer, danach fängt ein Reststück eventuell austretendes Öl auf.

Wer die Maschine lange nicht benutzt hat, ölt vor dem ersten Einsatz erneut, weil sich das Öl mit der Zeit verflüchtigt.

Häufige Fehlerquellen

Unregelmäßige Stiche gehen oft auf falsches Einfädeln zurück. Die Reihenfolge Untergreifer, Obergreifer, Nadeln muss stimmen. Auch eine stumpfe Nadel oder unpassende Fadenspannung zeigen sich als Fehlstiche.

Zieht die Naht Wellen, hilft ein Blick auf den Differentialtransport. Bei dehnbaren Stoffen wird er erhöht, bei festen Stoffen verringert.

Häufige Fragen

Wie erkenne ich stumpfe Overlockmesser?

An ausgefransten statt sauber beschnittenen Stoffkanten. Dann ist ein Messerwechsel fällig.

Wie oft muss geölt werden?

An den markierten Stellen regelmäßig und immer vor dem ersten Einsatz nach längerer Pause, weil sich das Öl verflüchtigt.

Warum zieht die Naht Wellen?

Meist ist der Differentialtransport nicht auf den Stoff abgestimmt. Für dehnbare Stoffe wird er erhöht.